{"id":696,"date":"2016-06-02T07:32:00","date_gmt":"2016-06-02T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.adas.de\/home\/?p=696"},"modified":"2023-02-02T07:34:36","modified_gmt":"2023-02-02T06:34:36","slug":"bundeseinheitlicher-medikationsplan-it-umsetzung-steht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/portal.adas.de\/home\/index.php\/2016\/06\/02\/bundeseinheitlicher-medikationsplan-it-umsetzung-steht\/","title":{"rendered":"Bundeseinheitlicher Medikationsplan: IT-Umsetzung steht"},"content":{"rendered":"\n<p>Selbstverwaltung und Industrie verst\u00e4ndigen sich auf eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Akutalisierung des im E-Health-Gesetz festgelegten Medikationsplans.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Medikationsplan kommt \u2013 inklusive einer IT-Spezifikation: Fristgerecht legten die Kassen\u00e4rztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundes\u00e4rztekammer (B\u00c4K) eine Vereinbarung zum bundes-einheitlichen Medikationsplan vor. Auf diesen haben ab dem 1. Oktober 2016 alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden. Neben Vorgaben zu Inhalt und Struktur, zu Erstellung und Aktualisierung sowie einem Verfahren zur Fortschreibung des Medikationsplans, geh\u00f6rt zu der Vereinbarung eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans. Diese Spezifikation wurde von KBV, DAV und B\u00c4K in enger Abstimmung mit dem Bundesverband Gesundheits-IT e.V. (bvitg), dem ADAS \u2013 Bundesverband Deutscher Apotheken-Softwareh\u00e4user e. V. und HL7 Deutschland e.V. erstellt und wird nun als Anlage der Vereinbarung ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen eines konstruktiven Austauschs haben sich Selbstverwaltung und die IT-Industrie auf eine an internationalen Standards orientierte technische Umsetzung geeinigt. \u201eMit der jetzt vollzogenen Einbindung der IT-Spezifikation haben es alle Beteiligten den Skeptikern gezeigt, dass Selbstverwaltung und Industrie miteinander konstruktiv und zielgerichtet arbeiten k\u00f6nnen. Herausgekommen ist eine Spezifikation, die allen Beteiligten Vorteile bringt und f\u00fcr den Erfolg konstruktiver Zusammenarbeit steht\u201c, so Ekkehard Mittelstaedt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des bvitg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die technische Spezifikation basiert auf den fachlichen Vorgaben eines Medikationsplans, der im Rahmen der vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) initiierten Aktionspl\u00e4ne Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) entwickelt wurde. \u201eMit der neuen Spezifikation wurde der Barcode auf einen moderneren und zukunftsf\u00e4higen Standard umgestellt\u201c, erl\u00e4utert Lars Polap, Vorsitzender und Sprecher von ADAS \u2013 Bundesverband Deutscher Apothekensoftwareh\u00e4user e.V., die Vorteile der Spezifikation.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Selbstverwaltung zeigt sich \u00fcber das Erreichen eines Etappenziels auf dem Weg zur Einf\u00fchrung des Medikationsplans erfreut: \u201eF\u00fcr die Patienten bringt der Medikationsplan mehr Sicherheit, da er alle wichtigen Informationen zur Art und Anwendung der Medikamente enth\u00e4lt. Ziel ist es, Patienten bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente zu unterst\u00fctzen. Uns freut es daher, dass wir gemeinsam mit der Industrie hierbei eine von allen akzeptierte L\u00f6sung finden konnten, die eine m\u00f6glichst unb\u00fcrokratische Handhabung f\u00fcr die Vertrags\u00e4rzte unterst\u00fctzen soll\u201c, so Dipl. Med. Regina Feldmann, Vorstand der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV). \u201eEine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Verbreitung und den Erfolg des Medikationsplans ist die optimale Software-Unterst\u00fctzung der \u00c4rzte bei der Erstellung und Aktualisierung \u2013 der erzielte Konsens mit der Industrie weist den Weg in eine gute Integration in unsere Arbeitsprozesse\u201c, sagt Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundes\u00e4rztekammer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Arbeit der Apotheken wird durch einen einheitlichen technischen Standard erleichtert&#8220;, so Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). \u201eWir wollen und m\u00fcssen uns den digitalen Herausforderungen stellen. Richtig umgesetzt, tr\u00e4gt der Medikationsplan zur Erh\u00f6hung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei. Die Apotheke erg\u00e4nzt den Medikationsplan auf Wunsch des Patienten um die in der Apotheke abgegebenen Arzneimittel. Ohne Apotheker kann solch ein Medikationsplan kaum aktuell und vollst\u00e4ndig sein&#8220;, erkl\u00e4rt Becker weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anlage finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.kbv.de\/media\/BMP_Anlage3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.kbv.de\/media\/BMP_Anlage3.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Ansprechpartner:<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Lars Polap (ADAS), Tel.: 08151 44 42-910,<br><a href=\"mailto:l.polap@adas.de\">l.polap@adas.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Natalie Gladkov (bvitg), Tel. 030 2062258-20,<br><a href=\"mailto:natalie.gladkov@bvitg.de\">natalie.gladkov@bvitg.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Reiner Kern (DAV), Tel. 030 4000 4132,<br><a href=\"mailto:presse@abda.de\">presse@abda.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Samir Rabbata (B\u00c4K), Tel. 030 400456-703,<br><a href=\"mailto:presse@baek.de\">presse@baek.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Roland Stahl (KBV), Tel. 030 4005-2201,<br><a href=\"mailto:rstahl@kbv.de\">rstahl@kbv.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstverwaltung und Industrie verst\u00e4ndigen sich auf eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Akutalisierung des im E-Health-Gesetz festgelegten Medikationsplans. 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